Battle der Bohnen

Was sind die Unterschiede zwischen den Kaffeesorten Arabica und Robusta?

Zwei Sorten dominieren die Kaffeewelt: Coffea Arabica und Coffea Canephora (aka Robusta). Aber wie unterscheiden die sich? Und vor allem: Welche schlägt sich besser?

Zugegeben: Die beiden Bohnen sehen recht ähnlich aus. Sieht man mal vom charakteristischen Schlitz ab. Doch der Schein trügt. Die [Arabica](https://www.cafe-royal.com/de-de/p/guatemala-nespresso "Guatemala Nespresso") ist eine Diva. Die Robusta eher pflegeleicht. Hier die wichtigsten Charakteristika im Überblick.

Arabica – Diva aus dem Hochland

Mit ihren 44 Chromosomen hat die Arabica doppelt so viele wie die Robusta. Das wirkt sich auf das Geschmacksspektrum aus. Das ist groß und reicht von fruchtig-floral bis nussig-schokoladig. Ihr Koffeingehalt liegt zwischen 0,8 und 1,4%. Also vergleichsweise niedrig. Dafür liebt die Arabica die hohen Berge. Am besten gedeiht sie auf einer Höhe von 900 bis 2000 Metern. Dort wächst die lichtempfindliche Diva am liebsten im Schatten anderer Pflanzen. Das erklärt übrigens auch den Preisunterschied. Ganz einfache Rechnung: weil pflegebedürftiger und auf Grund des höheren Ernteaufwandes, ist Arabica teurer als die Robusta.

Robusta – Genügsame Koffeinbombe

22 Chromosomen, also die Hälfte weniger als die Arabica. Bedeutet das weniger Geschmack? Nein, das Geschmacksspektrum ist zwar nicht ganz so breit, aber dafür hat die Robusta mehr Wumms: Kräftig-würzig und mit vollem Körper. Und im Vergleich zum sanften Pflänzchen Arabica ist der Koffeingehalt mit 1,7 bis 4% mehr als doppelt so hoch. Sonderlich anspruchsvoll ist die Robusta nicht: Als resistente Freundin der Sonne liebt sie das flache Land. Die optimalen Anbaubedingungen? Kein Schatten, Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad und Wasser. Da ihre Wurzeln nicht ganz so tief gehen, ist die Robusta auf genügend Niederschlag angewiesen.

Robusta vs. Arabica: Wer gewinnt?

Aber was ist denn jetzt die bessere Sorte? Sorry, aber die gibt es schlicht nicht. Beide haben ihre Vorteile. Für Filterkaffee eignet sich Arabica besser, für Espresso darf es gerne die volle Power der Flachlandbohne sein.

Du willst es ganz genau wissen? Dann gönn’ dir den “Directors Cut” dieses Artikels über den Unterschied von Arabica und Robusta.

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