UTZ. ODER: DER MEILENSTEIN FÜR KAFFEE-NACHHALTIGKEIT.

Vor rund einer halben Dekade starteten wir in Honduras. Wir hatten ein großes Ziel: All denen wirklich wirksam helfen, die ihre Leidenschaft in eure Kaffeebohnen stecken. Unseren Kaffeebauern! Mit wirksam meinen wir, die Challenge anzunehmen, wie wir ihre Lebensbedingungen auf lange Sicht verbessern können. Unser persönlicher Weg führt über Kaffee und Nachhaltigkeit.

Angetrieben von dieser lebensnahen, weil extremst nützlichen Motivation, entschieden wir gleich zu Beginn unseres Commitments gemeinsam mit den Bauern, dass wir für den Kaffee aus Honduras die UTZ-Zertifizierung erreichen wollen. Das UTZ-Programm fördert zwei der überaus wichtigsten und erstrebenswertesten Dinge, nämlich die verantwortungsbewusste und nachhaltige Kaffeeproduktion. Nur so kann man langfristig Resultate erhalten wie zum einen eine konstante Qualität der Kaffeebohnen und zum anderen eine stabile Produktivität. Und dann ist da ja noch ein dritter Punkt, der – wie wir finden – ehrlich gesagt fast das Allerbeste ist: ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Klar gilt es für diese wünschenswerten Ergebnisse, dass man gewisse Standards offiziell einhalten muss und diese dann auch nachweisen kann. Und klar war auch, dass wir hierfür in Honduras eine Menge zu tun hatten. Aber wir können ja, wie ihr wisst, ziemlich wild entschlossen sein.

Hallo UTZ-Zertifizierung! Nur große Aufgaben sind gute Aufgaben.

Damit wir diese Zertifizierung vor Ort zusammen mit den Kaffeebauern erreichen konnten, begannen wir also mit der intensiven Schulung unserer Kaffeebauern in Anbau- und Erntetechniken. Wir engagierten dafür diejenigen, die auf die konkreten Themen vor Ort spezialisiert sind. Nur so, das war uns klar, konnten unsere Kaffeebauern so hochmotiviert umlernen, wie sie es tatsächlich taten.

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Eine UTZ-Zertifizierung ist ja ein Prozess, der ein wenig Zeit vom Entschluss bis zum Erhalt dieses Labels beansprucht. Die Umgewöhnung benötigt im Alltag wirklich viel Unterstützung bei ihrem Farm-Mangement. Woche für Woche, Monat für Monat saugten unsere Kaffeebauern die nützlichen Skills der außergewöhnlich fähigen Agronomen Darnell Caranza, Kevin Flores, Ramon Gomez, Trinidad Garcia sowie Jose Abelino Madrid und Elan Hernandez auf. (Ein riesiges DANKE, auch heute wieder! Eure unterstützende Arbeit war und ist von uns allen zutiefst gewertschätzt!) Alle haben wirklich unglaublich viel für die Zukunft mitnehmen können.

170 Bauern für Kaffee-Nachhaltigkeit: check!

Wir sind so wahnsinnig stolz auf sie: 170 Bauernfamilien lernten, worauf sie achten müssen, damit qualitativ hochwertiger Kaffee durch hochwertigste Kaffeeverarbeitung entsteht. Wir engagierten übrigens nicht nur das Mentoring der Agronomen, sondern übernahmen auch die UTZ-Auditkosten. Aktuell dürfen wir euch also berichten, dass wir hier in Honduras, La Laguna, auf diese Art gemeinsam den nachhaltigen Kaffeeanbau als Impact erreichen konnten! Diese 170 Kaffeebäuerinnen und -bauern halten die sozialen und ökologischen Richtlinien ein – und das, obwohl der UTZ-Standard von Jahr zu Jahr strenger wird. Doch diese UTZ-Zertifizierung ist eine perfekte Basis für den Wunsch nach der Fairtrade-Zertifizierung unserer Bauern. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. An dieser Stelle halten wir fest: Dear Farmers, you rock!

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