READY, SET, GO PERU!

Nur, wenn wir langfristig umdenken, haben die wahren Erzeuger unseres täglichen Kaffees die Chance auf bessere Lebensqualität: Unser Engagement in Honduras ist nur der Anfang. Auch in Peru ist die Verbesserung der Lebensgrundlage der Bauern unser gemeinsames Ziel. Kommt ihr mit, zur ersten Besichtigung, direkt vor Ort?

1.200 km Reise durchs Land

Der Startschuss für unser Engagement in Peru ist schon gefallen. Leider kann nicht alles, was Bio produziert wird, von den peruanischen Kaffeebäuerinnen und -bauern auch zum Biopreis verkauft werden, obwohl sie selbst natürlich einen deutlich höheren Aufwand tragen. Wir haben beschlossen, Bio-Fairtrade-Kaffee aus dem Land abzunehmen und euch in Zukunft damit zu verwöhnen. Heute ist der Tag, an dem wir wieder zu einer spannenden Reise aufbrechen. Die Route: Birsfelden, Schweiz – Lima – Tarapoto – Moyobamba im Amazonas auf Chachapoyas 2.300 m über dem Meeresspiegel – Jaén – Punku Rumi auf der westlichen Seite der Anden – Tongorrape – Chiclayo – Birsfelden. Ihr seht, wir sind wild entschlossen und haben uns eine Menge vorgenommen. Rock’n’Roll!

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Die Suche nach dem richtigen Partner

In diesen Tagen treffen wir uns mit so vielen Kleinbauernkooperativen wie möglich. Denn wir wollen natürlich mit eigenen Augen sehen, wo der Bedarf zu helfen am nötigsten ist. In jedem Fall steht fest: Bedarf ist definitiv da. Bei den Besuchen einiger Bauern ist es meist das, was uns erwartet: Unwegsamkeit und Widrigkeit. Gerade beginnt die Regensaison, das macht die Wege lehmig und matschig. Wir kommen nur sehr langsam vorwärts. Was sich für uns ein wenig nach Abenteuer anfühlt, ist für die Bauern mühevollster Alltag.

Die ziehen das durch. Alle.

Wirklich alle Bauerngruppen, die wir besuchen, bauen den Kaffee tatsächlich biologisch an. Doch dieser Kaffeeanbau bedeutet immens viel Arbeit für die Bauern. Sie wenden faszinierende Methoden an, um zum Beispiel eine Insektenplage namens Broca in den Griff zu bekommen: Aus alten PET-Flaschen und einem Lockstoff basteln sie biologische Fallen, die den Broca-Befall reduzieren sollen. Ihre Leidenschaft und ihr Wissen, was biologischen Anbau betrifft, ist wirklich absolut erstaunlich. Und die Pflanzen sehen dementsprechend prächtig aus: saftig grün und gesund.

Zutiefst beeindruckend.

Nach den vielen Treffen mit den Kleinbauern müssen wir definitiv eins an dieser Stelle festhalten: Diese Arbeit, die die Menschen hier Tag für Tag, Jahr für Jahr leisten, um ihren Kaffee aus dem zum Teil sehr schwierigem Gelände zu transportieren und zu verarbeiten, hat uns alle zutiefst beeindruckt und berührt. Kaffeeanbau in Peru bedeutet auch heute noch sehr viel Handarbeit. Wir haben mit jeder Faser gespürt: Alle leisten wahnsinnig tolle Arbeit und nehmen den Bio-Anbau und die Qualitätsansprüche der Kunden sehr ernst. Perfekt, denn genauso fühlen wir auch.

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