RICHTIG FÜR UNS, RICHTIG WICHTIG FÜR DIE BAUERN: FAIRTRADE-KAFFEE.

Ihr kennt das sicher: Hat man eine hochoffizielle Bescheinigung für etwas in der Tasche, gehen viele Dinge plötzlich unfassbar viel leichter. Genauso sieht’s auch mit den Perspektiven aus, die sich unsere Kaffeebauern über ihren Wunsch nach Fairtrade-Zertifizierung erarbeiten wollen. Für sie dieses Projekt aber nicht nur nice to have ...

Wenn man das Leuchten in ihren Augen sieht, dann ahnt man, was sie antreibt. Wenn man die Energie spürt, mit der sie ihren Alltag umstellen, dann versteht man, dass es für sie etwas sehr Großes bedeutet: Das Fairtrade-Zertifikat stellt für die Kaffeebauern in Honduras wirklich einen immensen Mehrwert dar. Denn Fairtrade-Kaffee ist die Garantie auf einen fairen Mindestpreis, der über den Produktionskosten liegt, falls sie einen Käufer für den Fairtrade Kaffee finden. Wir garantieren den Bauern, die sich Fairtrade zertifizieren lassen, dass wir ihren Kaffee auch Fairtrade einkaufen. Somit haben sie eine garantierte Abnahme und können sich in ihrer Arbeit auf die Zertifizierung und den Anbau konzentrieren. Nicht nur das; mit der Sozialprämie, die sie durch das Fairtrade Label erhalten, möchten sie endlich so wichtige Community-Projekte umsetzen. Doch eine der vielen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zertifizierung ist, dass sich die Bäuerinnen und Bauern zunächst zu einer Kooperative zusammenschließen.

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“Nee, Papa, ich mach’ das jetzt.”

Eine, die entschlossen diesen Weg geht, ist Elvia Rivera. Sie hat drei Kinder und musste sich zunächst von den völlig entgegengesetzten Erwartungen ihres Vaters lösen, der absolut andere Pläne hatte. Er sah die Zukunft in der Viehzucht und nicht in Kaffeekirschen. Obwohl sie zunächst Angst hatte, entschied sie sich, es zu tun. Zum Glück. “Elvira ist eine Inspiration für Viele”, so bringt es der beratend arbeitende Agrarwissenschaftler Kevin Flores auf den Punkt. Gemeinsam gründeten die Kaffeebauern und Bäuerinnen erst die Kooperative. Und dann konnte die Arbeit richtig losgehen.

Was hinter fair Kaffeetrinken an Arbeit steckt? Unmengen davon.

Elvira ist eine von 15, die mit gebündelter Power als Kooperative durchstarteten. Sie alle wissen genau, was fairer Kaffeehandel für sie ganz persönlich bedeuten wird, nämlich Transparenz gegenüber dem Kaffeeproduzenten, die Förderung von Gleichberechtigung, die Verhinderung von Ausbeutung oder die Investition in eine ökologische Landwirtschaft. Und na klar, natürlich treibt sie vor allen Dingen der Impact an, bessere Kaffeepreise und somit ein höheres Einkommen dank Fairtrade Mindestpreis erzielen zu können.

Schritt für Schritt. Immer weiter.

Wir übernahmen ihre Kosten, damit sie ihren Kaffee Fairtrade zertifiziert verkaufen können. Auch die für den Bau ihres Kooperativenbüros, um sich eben selbständig organisieren und ihr Know-how zentral aufbauen zu können, alle Verbesserungen in der zentralen Nassmühle sowie auch die nötigen Investitionen im Feld und die sogenannten Audit-Kosten. Und der Impact für unsere Bauern? Ist schon jetzt grandios: 15 Bauernfamilien sind bereits Fairtrade zertifiziert. 15 Familien haben bereits ein höheres Einkommen, weil wir ihren gesamten Kaffee zum Fairtrade Mindestpreis kaufen und die Sozialprämie an die Kooperative zahlen. Projekt nachhaltiger Kaffee läuft bei unseren Bauern, oder? Wir sind unglaublich stolz auf sie. Weiter so!

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